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Überall in unserem Alltag begegnen uns die verschiedensten systematischen Klassifikationen, z.B. bei der Anordnung der Produkte in einem Supermarkt oder der Bücher in einer Bibliothek. Diese Klassifikationen sind nicht nur nützliche, sondern essentielle Werkzeuge, um sich in unserer komplexen Umwelt zurechtfinden zu können. Dabei können durchaus verschiedene, sich überschneidende Ordnungen nebeneinander existieren, die je nach Situationen herangezogen werden.
Der Ausgangspunkt für das Errichten solcher Ordnungen ist die systematische Klassifikation der Sinneseindrücke, denen unterschiedliche Konzepte von Dingen gegenübergestellt werden. Zu den Methoden für die Erstellung von Begriffskonzeptionen gehören das Beobachten und Vergleichen, sowie das Erkennen und Beschreiben. Als zentrales Prinzip zur Klassifikation dient dabei die wahrgenommene Ähnlichkeit. Das Ziel einer Klassifikation ist das Erstellen einer allgemeinen und natürlichen Ordnung der Dinge. Sie beinhaltet im Idealfall eine komplette Auflistung aller natürlichen Klassen von Dingen und darüber hinaus alle Wechselbeziehungen der Dinge untereinander. Die Systematik in der Biologie hat sich den Versuch einer Klassifikation auf der Grundlage der phylogenetischen Beziehungen aller Organismen zur Aufgabe gestellt. Dabei stellt die Systematik eine historische Wissenschaft dar, da man die Stammesgeschichte der Organismen ohne Zeitmaschine nicht beobachten, sondern nur rekonstruieren kann. Daher werden alle Verwandtschaftshypothesen immer Hypothesen bleiben.
(Verena Vonnemann, Rekonstruktion der Phylogenie der Opisthobranchia (Mollusca, Gastropoda) mit Hilfe molekularer Methoden, Dissertation, Bochum 2005)


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